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SUMMARY:Bild & Wort – Künstlerisch-literarische Bezüge in der Sammlung
DTSTART:20250510T080000Z
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DESCRIPTION:Die Ausstellung «Bild & Wort» zeichnet das vielfältige und 
 offene Spannungsfeld zwischen Bild und Wort anhand von Werken aus der Samm
 lung nach.\n\n«Ich glaube\, dass jeder Künstler Dichter sein muss»\, sc
 hrieb Egon Schiele 1918 in einem Brief. So weit braucht man nicht zu gehen
 \, um die fruchtbaren Beziehungen zwischen Wort und Bild seit der Moderne 
 anzuerkennen. Die Ausstellung «Bild & Wort» zeichnet dieses vielfältige
  und offene Spannungsfeld anhand von Werken aus der Sammlung nach. Auf der
  Suche nach neuen Ausdrucksformen und dem Wunsch\, Konventionen zu brechen
 \, fanden Kunstschaffende und Literat:innen der beginnenden Moderne Inspir
 ation in der je benachbarten Disziplin.\n\nSchiele schrieb eigene Gedichte
 \, angeregt durch die moderne französische Lyrik\, die im Wien der Jahrhu
 ndertwende hochaktuell war. Alfred Kubin illustrierte Bücher\, unter ande
 rem von Edgar Allan Poe\, Hermann Hesse und Elias Canetti. Im Jahr 1910 sc
 hrieb er selbst einen Roman. Marcel Duchamp spielte mit Worten\, um Konven
 tionen der Kunstwelt humorvoll zu hinterfragen. Seine teils irritierenden 
 Titel werden zum Kopfkino. Für die Dadaist:innen war Sprache ein zentrale
 s Kunstelement: Sie zerstückelten sie\, schufen Lautgedichte\, experiment
 ierten mit Rhythmen und Klängen. Auch die Surrealist:innen verbanden nich
 t zusammengehörige bildnerische und sprachliche Elemente. Durch Methoden 
 wie der Écriture automatique erkundeten sie ihr Unterbewusstsein\, indem 
 sie assoziativ Wörter\, Bilder und Gefühle zu Papier brachten. In der zw
 eiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der Dialog zwischen Wort und Bild
  in verschiedenen Formen weitergeführt – bis heute.\n\nFür die zeitgen
 össische Künstlerin Bethan Huws etwa bilden Linguistik und Sprache eine 
 wichtige Grundlage für ihr Schaffen. An den Kunsthausmauern leuchtet seit
  2020 die Neon-Arbeit «I’ve forgotten to feed the cat\, I haven’t got
  a cat». Ausgehend von Werken der Wiener Moderne schlägt die Ausstellung
  einen Bogen vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Mal spielerisch\, m
 al poetisch\, beunruhigend und humorvoll erkundetet sie das Verhältnis vo
 n bildender Kunst und Sprache.\n\nKuratiert von Jana Bruggmann\n\n\n
GEO:47.164925;8.517479
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LOCATION:Kunsthaus Zug\, Dorfstrasse 27\, 6300 Zug
URL:https://veranstaltungen.zug.ch/event/bild-wort-kuenstlerisch-literaris
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