Braun. Vieh. Zucht. Nix Natur, alles Kultur.

Sonntag, 7. August 2022, 10:00 - 17:00
Museum Burg Zug, Kirchenstrasse 11, 6300 Zug
Ausstellung

Welche Farben haben die Kühe auf den Weiden? Braun? Schwarz? Gefleckt? Was wir heute auf der Weide antreffen, ist das Ergebnis von jahrtausendlanger Rinderhaltung und Viehzucht. Angefangen vom Urrind bis zur heutigen Hochleistungskuh.

Obwohl längst zum inoffiziellen Schweizer Nationaltier avanciert, ist die Kuh heute nicht mehr unumstritten: Ist sie wichtig für die Ernährung der Menschen? Ist sie Klimakiller, überzüchtete Milchmaschine, oder ist sie gar der Inbegriff von Natur? Wie auch immer das Urteil fällt – die Kuh ist da.

Wie sie zu dem geworden ist, was sie heute ist, zeigt die Ausstellung. Die Kulturtechnik des Züchtens führte zur Ausbildung der verschiedenen Schweizer Rinderrassen, etwa des Braunviehs. Die Einführung der künstlichen Besamung hat rasche Leistungssteigerungen ermöglicht – aber auch die züchterische Bedeutung des traditionellen Zuger Stierenmarktes geschmälert. Ist er heute vor allem ein Volksfest?

Heute züchtet man mit Blick ins Innerste der Kuh, den Genen. Darf man die künftig auch verändern? Und hat Rinderzucht überhaupt eine Zukunft? Neben solchen gesellschaftlichen Fragen steht aber auch die Kuh selbst im Fokus: Wie viel trinkt sie? Was frisst sie? Wie viel Milch gibt sie? Und welche Beziehung pflegen die Bauern und Bäuerinnen zu ihren Kühen?

«Braun. Vieh. Zucht.» richtet sich an tierisch Interessierte, an Kuhliebhaberinnen, an Rinderskeptiker, an Züchterinnen und insbesondere an Familien, welche in die Welt von Kuh und Stier eintauchen möchten.

Preis
CHF 10.00
Organisator
Museum Burg Zug

Karte

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