Der ewige Bundesrat – Eine Kabinettausstellung über das lange politische Leben von Philipp Etter (1891–1977)

Donnerstag, 26. März 2020, 08:15 - 17:00
Staatsarchiv Zug, Verwaltungsgebäude 1, Aabachstrasse 5, 6300 Zug
Politik Ausstellung

Ein Vierteljahrhundert lang begleitet der katholisch-konservative Zuger Bundesrat Philipp Etter (1891–1977) die Schweizer Politik. Von seiner Wahl 1934 bis zu seinem Rücktritt 1959 leitet er das Eidgenössische Innendepartement. Etter erlebt die wirtschaftliche Krise der 1930er-Jahre und den Zweiten Weltkrieg. Er zeichnet verantwortlich für die «geistige Landesverteidigung», die sich gegen die äussere Bedrohung insbesondere durch Hitler-Deutschland richtet. Nach 1945 durchläuft Etter die Jahre des ökonomischen und sozialen Aufschwungs wie auch den inneren Wandel des katholischen Milieus. Zuletzt wirkt er 1959 bei der Einführung der «Zauberformel» in der Zusammensetzung des Bundesrats mit.
Die Ausstellung widmet sich den kritischen Fragen, aber auch der langen Dauer von Philipp Etters politischer Wirksamkeit. Ein Hauptaugenmerk liegt auf Etters Selbstverständnis als konservativer Intellektueller, der sich in zahlreichen Briefen und Schriften als Zeitbeobachter äussert. Gezeigt werden Dokumente aus den Jugendjahren, aus der Zeit als Zuger Regierungsrat und Leiter der «Zuger Nachrichten», bundesrätliche Ansprachen, bislang unveröffentlichte Erinnerungsschriften, private Korrespondenz sowie Film-, Bild- und Tondokumente.
Geöffnet ist die Ausstellung von Montag bis Donnerstag, 8.15–12.00 Uhr, 13.30–17.00. Freitags, samstags und sonntags ist sie mit Ausnahme der Führungen geschlossen.
Führungen:
– Samstag, 22. Februar, 15 Uhr
– Freitag, 6. März, 12 Uhr
– Mittwoch, 11. März, 17 Uhr
– Freitag, 20. März, 10 Uhr

Zusätzliche Informationen
Flyer_Bundesrat_Etter web.pdf
Preis
Kein Eintritt
Organisator
Staatsarchiv des Kantons Zug

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