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SUMMARY:ABGESAGT: Gesprächsstunde Kunst in der Ausstellung 'ZuZug aus Ost
 europa'
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 24@onegov.event
CATEGORIES:Kunst
DESCRIPTION:Aufgrund der Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus muss d
 er Termin am 24.02.21 leider abgesagt werden.\n\nGibt es Fragen zur Kunst?
  Wie kann man ein Kunstwerrk betrachten? Warum hängt oder steht es gerade
  hier? In der Gesprächsstunde Kunst beantwortet die Kunstvermittlerin San
 dra Winiger individuelle Fragen zur Ausstellung. Dabei geht sie auf spezif
 ische Bedürfnisse  von Menschen mit Beeinträchtigung ein. Zudem haben Be
 sucherInnen die Möglichkeit\, einmal näher an die Kunstwerke zu treten\,
  sie unter die Lupe zu nehmen oder sie anhand einer Werkbeschreibung zu er
 fahren.\n\nDas Angebot soll allen Menschen einen hindernisfreien Zugang zu
  Kunst ermöglichen und richtet sich an alle Besuchenden mit und ohne Behi
 nderung. Es gilt den ganzen Nachmittag ohne Voranmeldung.\n\nUnbekannt\, f
 remd\, anders. Als in der Zeit des Kalten Krieges der eiserne Vorhang fiel
 \, rückte «Osteuropa» in weite Ferne. Dieser – geografisch\, politisc
 h und kulturell unkorrekte – Begriff fasst die damalige Zweiteilung der 
 Welt in «den Osten» und «den Westen» in einem Wort zusammen. Obwohl L
 änder wie Tschechien\, Polen\, Ungarn und Russland geographisch nahe lieg
 en\, erscheinen sie oft noch heute fern.\n\nDie neue Sammlungsausstellung 
 'ZuZug aus Osteuropa' richtet ihren Blick auf dieses Unbekannte und zeigt 
 zum ersten Mal grössere Werkgruppen mittel- und osteuropäischer Kunstsch
 affenden mehrerer Generationen. Während die letzte Ausstellung 'BeZug' di
 e Sicht auf Zug thematisierte\, dreht 'ZuZug' den Spiess um und blickt von
  «Innen» nach «Aussen». Dabei schliesst der Blick auf das Fremde das E
 igene stets mit ein: Wie man etwas erlebt und betrachtet\, geschieht immer
  vor dem Hintergrund der eigenen Lebenswelt.\n\nGeradezu beispielhaft für
  den Perspektivenwechsel stehen etwa die Werke von Guido Baselgia und Jan 
 Jedlička: Der ehemalige Wahlzuger Baselgia richtete seine Kamera auf den 
 russischen Künstler Pavel Pepperstein und dessen Freunde im Kunsthaus Zug
 . Gegenüber die Porträts Jan Jedličkas von westlichen Kunstschaffenden 
 im Kunst Museum Winterthur wie Gerhard Richter\, Sol LeWitt und Roni Horn.
  Ein Kontrast von «West» und «Ost». Und während die tschechischen Kü
 nstler Pravoslav Sovak\, Jan Jedlička und Tomas Kratky in die Schweiz kam
 en aus Anlass der niedergeschlagenen Reformbewegung des Prager Frühlings 
 1968\, ging der Appenzeller Künstler Roman Signer den umgekehrten Weg. Er
  studierte in Warschau Kunst und heiratete die Künstlerin Aleksandra Rogo
 wiec.\n\nDie Ausstellung 'ZuZug' zieht nicht nur eine Linie von «West» n
 ach «Ost»\, sondern verbindet auch verschiedene Generationen und Sichtwe
 isen: Etwa das zeichnerische Schaffen Josef Hoffmanns\, der in Böhmen auf
 wuchs und ein wichtiger Architekt und Designer der Wiener Moderne ist. Aus
  Ungarn Péter Nádas mit Fotografien eines Birnbaums und des Himmels\, we
 lche die Zeit und Veränderung thematisieren. Das Künstlergespräch zwisc
 hen Ilya Kabakov\, Boris Groys und Pavel Pepperstein aus der ehemaligen So
 wjetunion. Und Werke von Annelies Štrba\, deren Grossvater aus dem ehemal
 igen Jugoslawien nach Baar und Zug kam.\n\nNicht zuletzt bezieht sich 'ZuZ
 ug aus Osteuropa' auch auf gegenwärtige Proteste\, Aufstände und revolut
 ionäre Geschehnisse in Polen\, Russland\, Ungarn\, Weissrussland und der 
 Ukraine. Freiheit und Toleranz\, Weggang und Flucht bleiben als Themen sch
 merzlich aktuell.
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LOCATION:Kunsthaus Zug\, Dorfstrasse 27\, 6300 Zug
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 stellung-zuzug-aus-osteuropa-2021-02-24
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