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SUMMARY:Kunst über Mittag mit einem Gast
DTSTART:20200929T101500Z
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DTSTAMP:20200820T065004Z
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CATEGORIES:Kunst
DESCRIPTION:Kunst über Mittag in der Ausstellung 'BeZug - Werke der Samml
 ung'\, zu Gast: Dr. Karl Kobelt\, Stadtpräsident\, im Gespräch mit Dr. M
 atthias Haldemannn\, Direktor und Kurator\n\nNichts ist mehr so\, wie es n
 och vor Kurzem als sicher galt. Ein Virus verändert die Wahrnehmung der W
 elt und unsere Selbstverständlichkeit. Wir sind plötzlich gezwungen\, zu
 hause zu bleiben\, zurückgeworfen auf die Region und das unmittelbare Umf
 eld. Die ungewohnte Situation lädt ein\, die Beziehung zu sich selbst\, z
 ur Umgebung und zur Welt zu hinterfragen.\n\nDie Ausstellung 'BeZug' geht 
 diesen Fragen nach und richtet mit Werken aus der Kunsthaus-Sammlung ihren
  Fokus auf das Eigene. Die Aussensicht wird ausdrücklich miteingeschlosse
 n: Die Ausstellung vereint internationale Künstler – die sich in ihren 
 Arbeiten auf Zug beziehen – mit Kunstschaffenden der Region. Was ist ‹
 das Eigene›? Und was zeichnet es aus?\n\nExemplarisch für diese Auseina
 ndersetzung steht Olafur Eliassons Werk 'Analemma for Kunsthaus Zug': Wäh
 rend eines Jahres wurde die Sonne zur immer gleichen Zeit aus dem Dachfens
 ter des Kunsthauses aufgenommen. Die Arbeit bildet somit gleichzeitig den 
 universellen Lauf der Zeit ab – die Erde umkreist die Sonne –\, und de
 n eigenen\, lokalen Standort des Kunsthauses. Auch die Künstler Tadashi K
 awamata und Till Velten setzten sich als Aussenstehende mit der Stadt\, de
 r Natur\, den Menschen\, und dem Kunsthaus auseinander. Und Christoph Rüt
 imann hat für sein 'Projekt Sammlun'g zu den baulichen Veränderungen des
  Kunsthauses eine neue Installation konzipiert.\n\n'BeZug' führt aber auc
 h zurück zu den eigenen Wurzeln: Werke von Louis Amann\, Werner Andermatt
 \, Armin Haab\, Walter Haettenschweiler\, Eugen Hotz\, Hans Potthof\, Chri
 stian Staub und Alex Stocker markieren den Anfang der modernen freien Kuns
 t im Kanton Zug. In der Zeit um den Zweiten Weltkrieg entstanden\, spürt 
 man den Bildern das Abgekapselte der damaligen Zeit an. Parallelen zu heut
 e?\n\nDie Ausstellung spannt den Bogen und vereint Zeichnungen\, Malerei\,
  Videoarbeiten und Werke aus experimentellen Materialien. Bekanntes\, Vert
 rautes und Neues. Zahlreiche Werke sind erstmals zu sehen\, so auch das ze
 ichnerische Schaffen von Peter Herbener und Fritz Roth\, dessen Skulpturen
  mit Werken seiner früheren Mitbewohnerinnen Rut Himmelsbach und Hanna Vi
 lliger in Dialog treten. Grossformatigen Arbeiten von Guido Baselgia und L
 ukas Hoffmann treffen auf Annelies Štrbas Fotografien.\n\nWährend sich K
 unstschaffende seit je her mit ihren Bedingungen beschäftigen – die Wah
 rnehmung und der eigene Körper\, die Vergänglichkeit\, die Familie\, die
  eigene Umwelt –\, ist dies für viele Menschen in Zeiten von Corona ein
 e neue Herausforderung. Oder eine Entdeckungsreise.\n\nIm Rahmen des Vermi
 ttlungsprogrammes zur Ausstellung laden wir zudem ein\, mit unterschiedlic
 hen Fortbewegungsmittel Kunstwerke der Stadt und deren Bezüge zu Zug zu e
 rkunden.\n\nKuratiert von Matthias Haldemann
LAST-MODIFIED:20200820T065004Z
LOCATION:Kunsthaus Zug\, Dorfstrasse 27\, 6300 Zug
URL:https://veranstaltungen.zug.ch/event/kunst-ueber-mittag-mit-einem-gast
 -2020-09-29
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