Bedrohtes Kulturerbe unter Wasser
Am Denkmaltag präsentieren Taucherinnen und Taucher die gefährdete Unterwasserwelt. Zum Mitmachen bereits ab 10.00 Uhr: Pfahlbauhäuser bauen und im Wasser nach Schätzen suchen.
Viele Pfahlbaufundstellen der Jungsteinzeit und der Bronzezeit im Zugersee sind bedroht. Welche Gefahren den archäologischen Funden unter Wasser drohen, erklären Mitglieder der Tauchgruppe ATP (Archäologische Tauchprospektionen Zug) ab 14.00 Uhr im Museum. Zudem erzählen sie, wie Archäologie unter Wasser funktioniert, geben Einblick in die faszinierende Unterwasserwelt vergangener Epochen und verraten, was es mit den mysteriösen Steinhügeln am Seegrund auf sich hat.
Bereits um 10.00 Uhr startet das Mitmachprogramm für Familien. Sie können Pfahlbauhäuser aufbauen, mit einem Unterwasser-Metalldetektor nach Schätzen suchen und Keramikgefässe zusammensetzen.
Der Anlass findet im Rahmen der europäischen Tage des Denkmals statt, die 2026 unter dem Motto «In Gefahr?» stehen. Schweizweit stellen am Wochenende vom 12./13. September zahlreiche weitere attraktive Veranstaltungen gefährdetes Kulturgut ins Zentrum. Weitere Informationen zu den Anlässen im Kanton Zug und anderswo finden sich auf kulturerbe-entdecken.ch.
Das Museum für Urgeschichte(n) ist am 13. September von 10.00 bis 17.00 Uhr durchgehend geöffnet. Auch das Mitmachangebot ist während dieser Zeit zugänglich. Die archäologische Tauchgruppe ATP ist von 14.00 bis 17.00 Uhr vor Ort.
- Preis Der Eintritt ist frei.
- Organisator
- Museum für Urgeschichte(n)
- Organisator E-Mail Adresse
- info.urgeschichte@zg.ch
- Organisator Telefonnummer
- +41 41 594 28 80