Kolingesellschaft: Gregorianik – Ein uraltes, aber lebendiges Kulturgut

Dienstag, 29. November 2022, 19:30 - 21:00
Pfarreizentrum St. Michael, Saal, Kirchenstrasse 17, 6300 Zug
Vortrag Musik Kultur Religion

Gregorianische Choräle gehen mit viel Mystik einher und führen einem unweigerlich das Bild erhabener romanischer oder gotischer Klostergewölbe vor Augen, die vom charakteristischen, einstimmigen Mönchsgesang durchdrungen sind. Benannt nach Papst Gregor dem Grossen (540-604), wird der einstimmige, traditionell ohne instrumentale Begleitung praktizierte Gesang seit dem Frühmittelalter als gesungenes Wort Gottes definiert. Abseits von seiner gelegentlichen kommerziellen Verwendung in der Popkultur wird der uralte Chorgesang bis heute in seiner ursprünglichen, unverfälschten Form gepflegt. (A.Faessler, Zuger Zeitung)
Referent Philipp Emanuel Gietl studierte Kirchenmusik und Konzertfach Orgel in Regensburg und Luzern. Aktuell ist er hauptamtlicher Kirchenmusiker der Pfarrei St. Michael in Zug und Chorleiter in der Pfarrei St. Johannes. Als Lehrbeauftragter im Bereich «Kirchenmusik C-Kurs» unterrichtet er die Fächer Gottesdienstgestaltung, Kirchenmusikpraxis und Gregorianik an der Hochschule Luzern – Musik. Mit der Choralschola St. Johannes pflegt er das alte Kulturgut «Gregorianik» und versucht es immer wieder in neues Gewand zu kleiden. Ph. E. Gietl kann nach dem Vortrag zum Thema befragt werden.

Zusätzliche Informationen
Gregorianik_Einladung .pdf
Preis
Diese Veranstaltung ist öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen. Kosten: Fr. 5.- (für Mitglieder) Fr. 10.- (für Nichtmitglieder)
Organisator
Kolingesellschaft Zug

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